Sie sind ohne Zweifel die Urväter des Punkrock: Bereits im Jahr 1980 gründeten sich Bad Religion in Los Angeles. Seitdem haben sie die Geschicke dieses Musikstils entscheidend mitgeprägt. 2010 ist nun ihr Jahr des Feierns. Mit einem neuen Album, das im Herbst erscheint, und einer Jubiläumstournee, auf der sie einen spannenden Streifzug durch ihre Geschichte gewähren, werden sie beweisen, wie wichtig und einzigartig sie nach drei Jahrzehnten noch immer sind. Im Anschluss an ihre Auftritte bei Rock am Ring und Rock im Park können die Fans gemeinsam mit Bad Religion bei drei Clubkonzerten feiern: Zwischen dem 7. und 9. Juni gastieren sie in Bielefeld, Berlin und Hamburg.
Mit ihrer Musik haben sie eines der bedeutsamsten Genres in der Geschichte der Rockmusik aus der Taufe gehoben. Ohne Bad Religion wäre der globale Siegeszug von Punkrock weniger intensiv ausgefallen. Mit ihren Texten sensibilisierten sie mehrere Generationen von Musikhörern für politische und gesellschaftliche Themen. Bad Religion gehören zu den verantwortungsvollsten Rockern, die die Musikszene in den letzten Jahrzehnten hervorbrachte. Kein politisch brisantes Thema, das sie nicht auf ihre Agenda heben.
Doch ihre Verdienste reichen weiter. Mit ihrer bereits 1981 gegründeten eigenen Plattenfirma ,Epitaph Records´ waren sie Vorreiter des ,Do It Yourself´-Gedankens, der seitdem unzählige Musiker beflügelt. Sie sicherten sich damit künstlerische und geschäftliche Autonomie. Mittlerweile gehört ,Epitaph´ zu den bedeutendsten Independent-Labels der Welt, eine Vielzahl an neuen Künstlern wurde hier entdeckt und weiter entwickelt, darunter The Offspring, NoFX oder Millencolin.
Dabei sind sich Bad Religion immer treu geblieben. Ihre Werte, die viele ihrer lyrischen Inhalte definieren, haben sich über die Jahrzehnte nicht verändert. Es geht um Nächstenliebe, Achtung vor dem Leben und einer Bewusstmachung der eigenen Existenz. Diese hohen Ansprüche verbanden Bad Religion über ihre 14 Alben konstant mit großen Songs voller Melodik, die unmittelbar unter die Haut gehen. So schufen Greg Graffin (Gesang), Brett Gurrewitz, Greg Hetson und Brian Baker (Gitarren), Jay Bentley (Bass) und Brooks Wackerman (Drums) einen Sound, bei dem man über die griffigen Melodien einen direkten Zugang zu den wichtigen Inhalten findet.
Der Erfolg gibt ihnen Recht: Vor allem die amerikanischen und deutschen Fans haben Bad Religion immer die Treue gehalten. Hierzulande stiegen ihre letzten zehn Alben in die Top 40 der Charts. Die perfekte Verbindung zwischen Spaß und dem Anregen wichtiger Gedanken hat immer wieder neue Freunde gefunden. So ist es heutzutage nicht selten, wenn ein älter gewordener Punkrocker ein Bad Religion-Konzert mit seinen Teenager-Kindern besucht. Eine größere Ehre als diese gelungene Generationsbrücke kann es für eine Band kaum geben. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für die Jubiläumstour!