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Misery

Misery4 Sterne bei 1 Bewertung
Horror, USA 1990

Erfolgsschriftsteller Paul Sheldon hat einen Autounfall und wird von Annie Wilkes, einer früheren Krankenschwester die ihn gefunden hat, gepflegt. Sie ist ein fanatischer Fan seiner Romanfigur "Misery" und als sie erfährt, dass die Heldin sterben soll, kidnappt sie Paul kurzerhand und diktiert ihm ihre Romanwünsche...

GenreHorror
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LandUSA
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Jahr1990
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Länge103 Minuten
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DarstellerJames Caan, Kathy Bates, Richard Farnsworth
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RegieRob Reiner
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DrehbuchStephen King (Roman), William Goldman (Drehbuch)

Bewertungen

Di, 17.04.2018 von 8martin
Alles Elend dieser Welt4 Sterne
Eine Wahnsinnsverfilmung von Stephen Kings ‘She‘. Gemeint ist damit Annie (Oscar für Kathy Bates), die den verunglückten Bestsellerautor Paul Sheldon (James Caan) rettet, dann zu ihrem Gefangenen macht, foltert und sogar einen gemeinsamen Suizid plant. Der Titel kommt mehrfach vor: von Annies Hausschwein bis hin zu Pauls Romanen. Die Steigerung von Annie Wilkes ist wunderbar herausgearbeitet: von einem unbedeutenden Moppelchen und absoluten Fan über die Krankenpflegerin bis hin zum Folterknecht. Daneben werden Details über Annies früheres kriminelles Leben bekannt und erste Anzeichen von einer massiven Psychischen Störung. Ein Machtkampf zwischen den beiden liefert Spannung der subtileren Art. Paul gibt sich kooperativ, versucht Annie in Sicherheit zu wiegen. Erst als das nicht klappt, kämpfen beide mit offenem Visier, was in einer brutalen Schlägerei endet. Zuvor kommen Messer und Feuer, Spritzen und KO Tropfen zum Einsatz. Parallel zu diesem Handlungsstrang läuft die polizeiliche Ermittlung von Sheriff McCain (Richard Farnsworth), der mit seiner Frau (Frances Sternhagen), als Deputy für verhaltene Komik sorgt. Gelungen ist die Tatsache, dass man sich nicht die Rettungsdetails anschauen muss, nachdem klar ist, wer als Sieger in diesem ungleichen Kampf hervorgegangen ist. Stattdessen ein echter Stephen King Schluss: Paul sitzt mit Agentin Marcia (Laureen Bacall) in einem Restaurant. Als Paul meint, Annie in manchen Zeitgenossen immer noch wiederzuerkennen, kommt eine Bedienung (eingeblendet auch mal Kathy Bates), daher und outet sich als sein größter Fan…Wie so oft verabschiedet sich King mit einem Schmunzler. Dazu gehört auch, dass man Regisseur Rob Reiner als Hubschrauberpilot der Polizei sieht. Hochspannung mit Klassik (z.B. der Mondscheinsonate) unterlegt. Oberste Kategorie der Filmkunst.War diese Bewertung hilfreich?
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