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Der Mann der Friseuse

Der Mann der Friseuse4 Sterne bei 1 Bewertung
Romanze, Drama, Frankreich 1990
GenreRomanze, Drama
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LandFrankreich
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Jahr1990
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Länge82 Minuten
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RegiePatrice Leconte
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DrehbuchClaude Klotz, Patrice Leconte
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OriginaltitelLe mari de la coiffeuse

Bewertungen

Di, 13.03.2018 von 8martin
Berufsträume4 Sterne
Der Anfang ist lustig, das Ende überraschend ungewohnt. Aber so kann es im Märchen zugehen. Bereits am Anfang wird unsere Aufmerksamkeit auf die Wollbommeln an der Badehose von Antoine gelenkt, die an sich Kirschen darstellen und sein Interesse schon früh auf seine Genitalien lenkten, wie er uns im Off-Kommentar erläutert. Er ist 12 und liebt die Düfte des Friseursalons, besonders aber den Körpergeruch von Mme. Sheaffer (Anne-Marie Pisani). Nach seinem Berufswunsch gefragt antwortet er ‘Ich heirate ‘ne Friseuse‘. Prompt gibt’s vom Vater eine Ohrfeige. Doch Antoine († Jean Rochefort) bleibt dabei und heiratet später wirklich Mathilde (Anna Galiena). Sie leben quasi in ihrem Salon. Kunden lösen hier ihre Eheprobleme, Hobbyphilosophen fachsimpeln über den Schlaf oder die Farbe des Todes. Und wenn es Antoine überkommt, schleicht er sich an Mathilde von hinten heran, auch wenn sie gerade einem Kunden die Haare schneidet, umfasst ihr Becken, zieht ihr den Slip aus und…na so was!? Beide verfolgen zielstrebig ihr hedonistisches Lebensprinzip und trinken sogar leicht verdünntes Kölnisch Wasser. Und mitten im Hochgefühl der absoluten großen, immerwährenden Liebe verschwindet Mathilde. In einem Abschiedsbrief erklärt sie Antoine ‘Ich gehe, bevor du mich nicht mehr begehrst, bevor ich unglücklich werde‘. Sie nimmt seine Küsse und seinen Geruch mit. Auf dem Höhepunkt des Glücks ein Abschied für immer. So weit, so gut. In einer Art Epilog sitzt Antoine im Salon, löst Kreuzworträtsel und sagt zu einem Kunden ‘Die Friseuse ist gleich da‘. Beide warten. Antoine vertreibt sich und ihm die Zeit mit arabischem Bauchtanz…und die Kamera schaut von ganz oben herunter… Ein Spaß über Sex, frei von Voyeurismus und Moral, der dabei nie schlüpfrig ist. Und wenn es am Schönsten ist… befolgt Mathilde was ihr der Volksmund befiehlt und den Zuschauer überrascht. Im umgekehrten Fall, würde er sich verabschieden und wahrscheinlich Zigaretten holen gehen. Interessant!War diese Bewertung hilfreich?
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