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HR 18.09.2010 | 21:45
TatortDornröschens Rache bis 23:15 (90 Min)  Krimi, BRD 2007
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 Richard Merten (Hans Diehl) wird in seiner Berliner Wohnung ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen verschlagen die beiden Kommissare Ritter (Dominic Raacke) und Stark (Boris Aljinovic) in die brandenburgische Provinz. Mertens Tochter Paula (Anna Thalbach), die einzige Hinterbliebene, möchte ihren Vater im Dorf ihrer Kindheit begraben. Dort wurde vor genau 20 Jahren in einem nahe gelegenen Waldstück Paulas Mutter Emma umgebracht. Nach dem gewaltsamen Tod von Emma hatten Merten und seine Tochter den Ort Wieditz für immer verlassen. Die schöne, verschwiegene Paula leidet noch immer unter dem Mord ihrer Mutter, denn der Täter wurde nie gefasst. Ritter und Stark folgen der jungen Frau und merken schnell, dass sie in Wieditz nicht willkommen sind. Auch Paulas Rückkehr wird dort zwiespältig aufgenommen. Die Dorfbewohner haben mit den Jahren eine dunkle Mauer des Schweigens aufgebaut. Niemand will damals etwas gesehen oder gehört haben. Lediglich Paulas Cousin Klaus Merten (Steffen Münster) scheint sich ein wenig um sie zu bemühen, aber letztendlich ist er nur auf Paulas Haus aus, dessen Grundstück derzeit noch auf dem Areal des geplanten Golfplatzes steht. Nicht nur Paula ahnt, dass die beiden Morde ihrer Eltern zusammenhängen und der Ursprung der Taten hier in Wieditz liegt. Für die Bewältigung ihrer eigenen Vergangenheit ist die Aufklärung der Morde an ihren Eltern unerlässlich. Die beiden Kommissare tappen im Dunkeln, fast jeder im Dorf kommt als Täter in Frage. Bei ihren Nachforschungen im Ort stoßen Ritter und Stark auf die behinderte Dorfbewohnerin Sabine Raven. Am Tag, als Emma Merten starb, wurde sie mit einer schweren Kopfverletzung im Dorf aufgefunden. Seither lebt sie, liebevoll umsorgt von ihrem Bruder Thomas, Paulas Jugendfreund, in ihrer eigenen Welt und spricht kein Wort. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sabines Schicksal und den Morden an Paulas Eltern? Schließlich überredet Kommissar Ritter Paula, den Lockvogel zu spielen: Sie verspricht demjenigen Haus und Hof, der ihr einen Hinweis auf den Mörder ihrer Eltern gibt. Ein gefährliches Psychospiel beginnt ...
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Buch: Frauke Hunfeld Regisseur: Christine Hartmann Darsteller: Dominic Raacke (Hauptkommisssar Till Ritter), Boris Aljinovic (Hauptkommisssar Felix Stark), Anna Thalbach (Paula), Steffen Münster (Klaus Merten), Joram Völklein (Thomas Raven), Hans Uwe Bauer (Arnold Kraschewski), Günter Schubert (Walter Millmann), Hans Diehl (Richard Merten), Hendrik Arnst (Manfred), Ernst-Georg Schwill (Weber) Weitere Infos: Kamera: Peter Nix, Produktion: RBB Kino Kapitalismus - Eine Liebesgeschichte OmU Mit "Kapitalismus - Eine Liebesgeschichte" kehrt Michael Moore zu dem Thema zurück, das ihn in seiner gesamten Karriere beschäftigt und mit dem er vor 20 Jahren in Roger & Me seine Laufbahn eingeleitet hat: die katastrophalen Auswirkungen des desaströsen Verhaltens von Großunternehmen auf das Leben der Menschen. Aber diesmal ist der Übeltäter weitaus größer als General Motors und der Tatort viel weiter entfernt als Flint, Michigan. Vom mittleren Westen hinüber zu den Hallen der Macht in Washington bis zum weltweiten Finanzzentrum in Manhattan nimmt Michael Moore die Zuschauer erneut mit auf unerforschtes Terrain.
Mit Humor und Empörung erkundet Michael Moores "Kapitalismus - Eine Liebesgeschichte" ein Tabuthema: Welchen Preis zahlt Amerika für seine Liebe zum Kapitalismus? Vor vielen Jahren schien diese Liebe so unschuldig zu sein. Heutzutage allerdings gleicht der amerikanische Traum mehr einem Albtraum, in dem Familien den Preis mit ihren Jobs, ihrem Zuhause und ihren Ersparnissen zahlen. Moore nimmt uns mit zu den Menschen, deren Leben komplett auf den Kopf gestellt wurde und sucht dabei nicht nur in Washington, D.C. nach Erklärungen. Was er findet sind die nur allzu bekannten Symptome einer Liebesgeschichte auf Abwegen: Lügen, Missbrauch, Betrug ... und 14.000 Arbeitsplätze, die jeden Tag gestrichen werden.
"Kapitalismus - Eine Liebesgeschichte" ist sowohl der Höhepunkt von Moores vorangegangenen Werken, als auch ein Ausblick darauf, wie eine hoffnungsvollere Zukunft aussehen könnte. Es ist Michael Moores beharrliches Streben, die Frage zu beantworten, die er seine gesamte Filmemacher-Laufbahn hindurch aufgeworfen hat: Wer sind wir und warum verhalten wir uns so, wie wir es tun?Mozart: Don Giovanni (SALZBURG 2008) Wie einen Pistolenschuss lässt Bertrand de Billy den Eröffnungsakkord der Ouvertüre ins Auditorium des Hauses für Mozart knallen. Wenige Takte später fällt auf der Bühne tatsächlich ein Schuss. Durch eine kreisrunde Öffnung im schwarzen Bühnenvorhang blickt man auf den Zweikampf zwischen Don Giovanni und dem Komtur, der damit endet, dass Don Giovanni den Komtur mit einem Holzprügel erschlägt, der jedoch, bevor er stirbt, noch auf seinen Widersacher schießen kann und den Don deutlich sichtbar verletzt. Ein spektakulärer Beginn, als wollte Regisseur Claus Guth klarstellen, dass hier kein 'Dramma giocoso', sondern vielmehr ein Tatort zu erwarten ist. Und so wiederholt sich die Szene kurze Zeit später in der Chronologie der Oper noch einmal genauso, was zur Folge hat, dass Don Giovanni bis zu seinem unrühmlichen Ende mit einem Bauchschuss herumlaufen muß.Tatort - Tempelräuber Events Tatort-Dinner: Lord Moad lässt bitten Tatort-Dinner: Mord in Paris "Tatort-Dinner: Mord in Paris" ist an verschiedenen Locations mitzuerleben und verspricht ein Essen ...Tatort-Dinner: Mörderische Auktion Internet Radio Tatort Die Hörfunk-Krimireihe der ARD. Einmal im Monat erscheint eine neue ... |
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