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Spuren im Stein - Die Geschichte der Schwäbischen Alb

So, 11.11.2018, 20:15 Uhr - 21:45 Uhr | SR Fernsehen

Spuren im Stein - Die Geschichte der Schwäbischen Alb
Ein Film von Dirk Neumann | Breit

Seit dem 9. Juli 2017 gehören sechs Höhlen auf der Schwäbischen Alb zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier sind bis zu 43.000 Jahre alte Skulpturen aus der Steinzeit gefunden worden. Sie zählen zu den ältesten bekannten Kunstwerken des frühen Menschen. Die spannende Geschichte der Schwäbischen Alb reicht aber noch weiter zurück.Die Schwäbische Alb mit ihren markanten Kalkfelsen ist ein Produkt des Meeres. Vor 200 Millionen Jahren wimmelte es zwischen Tuttlingen und Ulm nur so von Muscheln, Korallen und anderen Meeresbewohnern. Auf deren Kalkskeletten nisten heute Uhus, stehen Burgen und Klöster oder erkunden Höhlenforscher die Tiefen des schwäbischen Mittelgebirges. Wo heute Schafe auf Wacholderheiden grasen, gingen die ersten Älbler vor 40.000 Jahren auf Mammutjagd. In Steinbrüchen kommen gut erhaltene Fossilien von Ammoniten, Ichthyosauriern und anderen Zeugen der Urzeit zum Vorschein. Sogar der Zement für moderne Großbauprojekte wie "Stuttgart 21" stammt aus dem Jura. Erstaunlich aber wahr: Die geologische Vergangenheit hatte einen direkten Einfluss auf die Geschichte der Alb-Region! Dem Kalk haben wir einmalige Funde aus der Steinzeit genau so zu verdanken wie die moderne Textilindustrie und sogar das schwäbische Nationalgericht Linsen mit Spätzle. Sven Plöger und Lena Ganschow treffen Menschen mit einem besonderen Bezug zur Region, die durch ihre Geschichten die Vergangenheit des Südwestens in neuem Licht erscheinen lassen. In packenden Bildern zeigt dieser Film, wie faszinierend unsere Heimat tatsächlich ist.

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