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Lebensgier

Mo, 07.10.2019, 21:45 Uhr - 23:15 Uhr | ARTE

Lebensgier4 Sterne bei 1 Bewertung
Drama, USA 1954 | StereoSW
Lebensgier

Der Koreaveteran Jeff Warren nimmt seine Arbeit als Bremser bei der Eisenbahn wieder auf und verliebt sich in die junge, verführerische Vicki. Sie ist allerdings die Frau des alten Eisenbahners Buckley, dem gerade die Kündigung droht. Um dies zu verhindern, schläft Vicki mit seinem Chef, der daraufhin von dem eifersüchtigen Buckley getötet wird. Obwohl Warren weiß, dass Vicki in den Mord verwickelt ist, beginnt er eine Beziehung mit ihr. Schließlich verlangt Vicki von Warren, ihren Ehemann zu ermorden. Dieser lehnt jedoch ab und trennt sich von ihr. Als Buckley vom Mordplan seiner Frau erfährt, tötet er sie im Affekt.

DarstellerGlen Ford (Jeff Warren), Gloria Grahame (Vicky Buckley), Broderick Crawford (Carl Buckley), Edgar Buchanan (Alec Simmons), Kathleen Case (Ellen Simmons), Peggy Maley (Jean), Diane DeLaire (Vera Simmons), Grandon Rhodes (John Owens)
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RegieFritz Lang
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BuchAlfred Hayes
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MusikMorris Stoloff

Bewertungen

Do, 10.10.2019 von 8martin
Spannend anders4 Sterne
Einer der Filme, die Fritz Lang in Amerika gedreht hat und die sich vom Mainstream unterscheiden. Jeff (Glen Ford), der Heimkehrer aus dem Koreakrieg, arbeitet wieder bei der Eisenbahn. Das Drehbuch lässt ihn in einer ringförmig angeordneten Formation am Anfang und am Ende des Films seinen Super Zug steuern. Als Unverheirateter wohnt er beim Kollegen Simmons, deren Tochter Ellen (Kathleen Case) ihn tränenreich anhimmelt. Sie wäre eine sinnvolle Bestimmung für Jeffs Zukunft. Doch Vicky (Gloria Grahame), das Biest, hat ein Auge auf ihn geworfen. Jeff verfällt ihr, kriegt aber widererwarten die Kurve und ermordet nicht ihren Mann, den bulligen Säufer Carl (Broderick Crawford). Der hat seinen Chef ermordet und wird am Ende seine Vicky von ihrer Lebensgier erlösen. Jeff sagt auch nicht gegen Vicky vor Gericht aus. Obwohl Gloria Grahame ihre Rolle als Verführerin außerordentlich überzeugend spielt und wir es von unseren Sehgewohnheiten her erwarten, dass Jeff ihr hündisch ins Verderben folgt, durchschaut er ihre Ränke und geht. Die Handlung erinnert an das Biest das sterben muss oder an den Postmann der mehr als einmal klingelt, endet aber völlig anders und unerwartet früh. Der Film bricht mit einem ‘dramatischen Vorhang‘ ab und verzichtet auf Strafverfolgung und Überführung der Schuldigen oder auf ein etwaiges Geständnis. Keine Polizei! Jeff, Vicky und Carl waren alle auf der Suche nach Geborgenheit. Jeff könnte es in ferner Zukunft schaffen…Ein stiller Held, dem seine Gradlinigkeit hilft das Leben zu meistern.War diese Bewertung hilfreich?
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