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Pieta

Pieta4 Sterne bei 1 Bewertung
Drama, Südkorea 2012
Pieta

Lee Kang-do treibt mit aller Gewalt das Geld für seinen Boss von Schuldnern ein. Eines Tages begegnet er einer Frau, die behauptet, seine Mutter zu sein. Statt ihr zu glauben, attackiert er sie und will sie vergewaltigen. Dennoch bleibt die Fremde bleibt bei ihm, bemuttert ihn und kann sein Vertrauen gewinnen. Für sie gibt er sogar seinen brutalen Beruf auf. Als sie verschwindet, will er sie retten und macht dabei eine schockierende Entdeckung.

GenreDrama
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Jahr2012
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LandSüdkorea
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Länge104 Minuten
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FilmstartDo, 08.11.2012
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DarstellerWoo Gi-hong, Lee Jeong-jin, Cho Min-soo
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RegieKim Ki-duk
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DrehbuchKim Ki-duk
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OriginaltitelPieta

Bewertungen

So, 23.12.2012 von 8martin
Liebe, Tod und Geld4 Sterne
Hier hat sich Kim Ki-duk - ganz untypisch für ihn - eine äußerst blutrünstige und grausam-brutale Story vorgenommen. Es geht um Liebe, Tod und Geld, eine fatale Mischung. Die optischen Schocker sind so geschickt eingesetzt, dass sie die Grenze des Erträglichen von menschlichen Qualen überschreiten. Das ist schlimm genug. Der Aufmacher, ein Selbstmord geht dabei fast unter. Die Spannung kommt von der Erzählweise. Da wird manches angedeutet, was man sich erst am Ende zusammenreimen kann, unkommentiert werden Szenen eingeblendet: z.B. sieht man eine Tiefkühltruhe und hört lautes Wehklagen oder einen Pullover. Der Zuschauer bleibt fast bis zum Schluss auf demselben Erkenntnisstand wie Lee Kang-do (Lee Jung-jin), der gnadenlose Schuldeneintreiber. Eine Frau, (unheimlich ausdrucksstark Jo Min-su) behauptet seine Mutter zu sein. Sie wird von Kang-do missbraucht und in übelster Weise gedemütigt und geht dabei weiter als es die Mutterliebe erlaubt. Der Film spielt oftmals mit den konventionellen Erwartungen des Zuschauers, nur um sie immer wieder zu enttäuschen. Das ist seelische Folter. Was sich dann da am Ende als teuflischer Rachefeldzug einer Mutter entpuppt, ist schlimm genug. Selbst nachdem man das Motiv von Frau Jo erkannt hat. Die Darstellung der Pieta auf dem Poster zeigt auch nicht ganz deutlich, um wen sie hier trauert. Nachdenkenswert! Es bleibt eine Racheparabel von shakespeareschen Dimensionen. Man kann Kim vorwerfen, zu viel Brutalität hineingepackt zu haben. Aber so ist nun mal das Leben…War diese Bewertung hilfreich?
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