Di, 20.01.2026, 01:55 Uhr - 04:25 Uhr | Warner TV Film
Trotz des aufkeimenden Nationalsozialismus versucht der reiche Landbesitzer Madariaga, die Eintracht der Familie zu demonstrieren und veranstaltet für seine in Deutschland und Frankreich lebenden Verwandten ein Fest. Doch der Krieg lässt sich nicht aufhalten und spätestens, als die Deutschen 1941 Paris besetzen, ist der Keil, der zwischen die Familienmitglieder getrieben wurde, unüberwindbar.
| Genre | Drama |
| Jahr | 1962 |
| FSK | 16 |
| Darsteller | Glenn Ford, Ingrid Thulin, Charles Boyer, Lee J. Cobb, Paul Henreid, Paul Lukas |
| Regie | Vincente Minnelli |
| Originaltitel | The Four Horsemen of the Apocalypse |
So, 08.05.2011 von 8martinKrieg, Tod, Krankheit, HungerAuch wenn jeder der 4 Reiter eine ganz spezielle Bedeutung hat, allen gemeinsam ist Krieg und Tod. Mehrmals wird auf diese apokalyptischen Gestalten verbal und optisch Bezug genommen. Das ist für 1962 gar nicht mal so schlecht gemacht. Die langen Dialoge und die historischen Originalaufnahmen mit Rotfilter bieten zudem einen Cocktail von wichtigen Namen und Orten von vor und während des 2. Weltkrieges, und verbürgen so Authentizität. Trotz einer gewissen zähen Langatmigkeit (über 2 Stunden) kommt hin und wieder vor allem gegen Ende Spannung auf. Nicht nur wegen der echt tragischen Liebesgeschichte, die etwas angestaubt wirkt, sondern auch wegen der damit verbundenen überraschenden Wendungen. Hierher gehört auch die SS-Figur die Karlheinz Böhm verkörpert. Sein Versuch das Sissi-Image loszuwerden gelingt nur scheinbar. Dabei ist er eigentlich eine weitere tragische Figur, die zwischen Familienehre und Nationalsozialismus hin und herschwanken müsste. Der Schluss kann missverständlich sein: da kommen nicht die vier apokalyptischen Reiter, sondern die zwei westlichen Alliierten.War diese Bewertung hilfreich? | ![]() |
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