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Der letzte Befehl

Mi, 15.07.2026, 22:05 Uhr - 00:05 Uhr | Sky Cinema Classics

Der letzte Befehl4 Sterne bei 1 Bewertung
Western, USA 1959 | 16 zu 9HDStereoZweikanalton

Wikipedia-Infos

Wikipedia Logo'Der letzte Befehl' ist ein US-amerikanischer Spielfilm von John Ford aus dem Jahre 1959.

Zum ganzen Artikel
Film
Deutscher TitelDer letzte Befehl
OriginaltitelThe Horse Soldiers
LandUSA
JahrFilmjahr 1959|1959
FSK12
Länge115
OriginalspracheEnglische Sprache|Englisch
RegisseurJohn Ford
DrehbuchJohn Lee Mahin
Martin Rackin
ProduzentJohn Lee Mahin
Martin Rackin
MusikDavid Buttolph
KameraWilliam H. Clothier
SchnittJack Murray
Darsteller
John Wayne – Colonel John Marlowe
William Holden – Regimentsarzt Major Hank Kendall
Constance Towers – Hannah Hunter
Judson Pratt – Sergeant Major Kirby
Hoot Gibson – Sergeant Brown
Ken Curtis – Corporal Wilkie
Willis Bouchey – Colonel Phil Secord
O.Z. Whitehead – Hoppy Hopkins, Assistent von Dr. Kendall
Althea Gibson – Lukey, Hannahs Mädchen

Bewertungen

Di, 01.01.2019 von 8martin
Medizinmann contra Schwellenleger4 Sterne
Ein später John Ford, der nach den gefühlten über hundert Western mal ein neues Problem aus diesem Genre thematisiert. Es geht letztlich um die Berufsehre. Der deutsche Titel denkt an das Ende: die Sprengung einer Brücke, der des Originals benennt die Lieblingstruppe des Regisseurs: die Kavallerie (‘Pferdesoldaten‘). Wir befinden uns im amerikanischen Bürgerkrieg, in dem die Union gegen die konföderierten Rebellen des Südens kämpft. Zwei Leinwandikonen stehen sich gegenüber. Nur wie werden sich der Militärarzt Kendall (William Holden) und der Offizier Colonel Marlowe (John Wayne) einigen? Der eine denkt an seinen hypokritischen Eid, der andere an den militärischen Erfolg seiner Mission. Marlowe soll Eisenbahnstrecken und Depots zerstören. Tragisch ist die Tatsache, dass er im Zivilberuf Ingenieur ist. Unterwegs greifen sie noch die Südstaatlerin Hannah Hunter (Constance Towers) auf. Das ergibt zusätzliche Probleme aber auch Möglichkeiten. Eine offizielle Schlägerei zwischen Kendall und Marlowe wird durch einen Überfall der Konföderierten unterbrochen. Danach mäßigen sie beide Kampfhähne. Viel bitterböse Ironie ist da im Spiel: mal greifen die Kadetten einer Militärakademie in den Krieg ein oder einem gefangenen Bub wird der Hosenboden stramm gezogen. Die Sympathie des Drehbuchs liegt ganz offensichtlich auf Seiten des ruhigen, verständnisvollen Regimentsarztes Kendall. Marlowe gibt das Raubein, bekommt aber am Ende Hannah Es wird ein herbes Happy End, ohne den üblichen finalen Hingebungskuss. Nur ein kleinlautes ‘Ich liebe sie Hannah,‘ lässt er verlauten. Dann reitet er auftragsgemäß über die Brücke, die, wenn sie zerstört wird, alle Bande zwischen ihm und Hannah durchtrennt. Kendall bleibt bei ihr und geht in Gefangenschaft. Mal was anderes, aber trotzdem gut.War diese Bewertung hilfreich?
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